La Sonnambula

Link zur Deutschen Oper Berlin
Melodrama von Vincenzo Bellini
Libretto von Felice Romani

Musikalische Leitung: Stephan Zilias
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne, Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub
Chöre: Jeremy Bines
Dramaturgische Betreuung: Lars Gebhardt

mit Ante Jerkunica, Helene Schneiderman, Venera Gimadieva, Jesús León, Alexandra Hutton, Andrew Harris, Jörg Schörner, Chor der Deutschen Oper Berlin und Orchester der Deutschen Oper Berlin

Amina, mittellose Waise, und Elvino, der reichste Bauer im Dorf, wollen heiraten. Doch als Amina nachts im Zimmer des nach langer Abwesenheit zurückgekehrten Grafen Rodolfo gefunden wird, zerbricht die trügerische Idylle in den Schweizer Alpen: Elvino löst die Verlobung auf und kehrt zurück zu seiner verflossenen Geliebten Lisa. Erst als Amina in Schwindel erregender Höhe wie ein Geist der Dorfgemeinschaft erscheint, wird ihre Unschuld offenbar: Schlafwandelnd war sie nicht Herrin ihrer Sinne – aus der Trance erwacht, findet sie sich als Braut Elvinos wieder. Bellini und sein Librettist Romani wählten für ihre fünfte Zusammenarbeit ein lyrisch-romantisches Sujet und begaben sich aufs Terrain der semi-seria, der halbernsten Oper mit glücklichem Ausgang. Ins Zentrum rücken sie das Seelenleben Aminas: In ihren beiden großen Schlafwandelszenen spürt die Musik der zwischen Liebe, Eifersucht und vermeintlicher Schuld zerrissenen jungen Frau nach. Diese Ausnahmemomente inspirierten den Komponisten zu einigen seiner berührendsten „melodie lunghe, lunghe, lunghe“ [Verdi].

Jossi Wieler und Sergio Morabito erarbeiten ihre 2012 für die Staatsoper Stuttgart entstandene Inszenierung in der kongenialen Ausstattung von Anna Viebrock neu für die Deutsche Oper Berlin. Die romantische Idylle des Schweizer Bergdorfes übersetzen sie in die biedere Enge eines Dorfgasthofes.

Die Premiere ist am 26. Januar 2019 an der Deutschen Oper Berlin

Quelle: Deutsche Oper Berlin

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