Der Plan von der Abschaffung des Dunkels

Link zum Deutschen Theater Berlin

eine Inszenierung des Jungen DT
nach dem Roman von Peter Høeg

Besetzung
Kya-Celina Barucki: Katharina
Lina Hella Bookhagen: Katharina, Astrid Biehl
Elektra Luise Breinl: Katharina, Karin Aero
Ida Agnes Büter: Katharina
Leo Domogalski: Peter, Erzähler
Jona Gaensslen: August
Ananda Luna Cruz Grünbauer: Katharina
Christian Grygoryev: Peter
Paul Kutzner: Peter, Schulleiter Biehl
Jona Levin Nicolai: Humlum
Mustafa Eren Özdilberler: August, Schulrat Baunsbak-Kold
Amelie Paneru: Katharina
Rio Reisener, Kerem Aliser Topuz: Peter
Leni von der Waydbrink: Katharina, Inspektor Flakkedam
Christoph Franken, Flynn Fels Franken: Erwachsener Peter mit Kind im Video

Regie: Nora Schlocker
Bühne: Jessica Rockstroh
Kostüme: Caroline Rössle Harper
Musik: Simon James Phillips
Video: Antonia Lind
Sounddesign: Jonathan Rosenberg
Dramaturgie: Birgit Lengers

„Sie wollten nichts wissen von dem Gedanken, dass einige Schüler unten im Dunkel waren.
Sie wollten überhaupt vom Dunkel nichts wissen, alles im Universum sollte hell und licht sein.
Mit dem Messer des Lichts wollten sie das Dunkel sauberschaben. Dieser Gedanke wirkt beinahe geisteskrank.“

Peter hat sieben Waisenhäuser und Schreckliches hinter sich, als er überraschend an Biehls renommierter Privatschule aufgenommen wird. Er gilt als normal begabt und funktioniert, dann bekommt er plötzlich ein Problem mit der Zeit und ahnt, dass etwas Großes und Erbarmungsloses hinter dem rigiden System der Schule steht. Mit Katharina, die ähnlichen Fragen auf der Spur ist, gründet er ein Zeit-Laboratorium, um zu untersuchen: Warum haben die Lehrer ihre eigenen Kinder von der Schule genommen? Warum werden Lautsprecher und eine Abhöranlage installiert? Warum wird so viel Wert auf absolute Pünktlichkeit gelegt? Und weshalb wird jemand wie der verhaltensgestörte August aufgenommen? Die drei bilden eine Ersatzfamilie und versuchen, dem geheimen Plan auf die Spur zu kommen, um die Katastrophe zu verhindern. Nichts wird gut. Aber sie entdecken, dass sie der Zeit nicht einfach ausgeliefert sind, sondern sie selbst erschaffen. Dass man die Zeit sogar berühren, festhalten und verändern kann. Und Peter wird klar, dass es jetzt nicht mehr möglich ist aufzugeben, nicht, wenn man etwas wie die Liebe gefunden hat: „Ist man ihr einmal begegnet, dann will man nicht mehr sinken. Dann sehnt man sich für immer nach der Oberfläche.“

Die Premiere ist am 12. Februar 2019 im Deutschen Theater Berlin / Kammerspiele.

 

Quelle: Deutsches Theater Berlin

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